Was sollte man irgendwann können? Wie gesagt: Um auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, braucht man zumindest ein Anfangstempo. In diesem Fall: Darstellerisches Talent, gutes Deutsch, keine Scheu vor Computern. Mit dem Talent ist das so eine Sache: Es wird in der Regel nicht genügen, wenn man Straßenbilder gemalt hat, oder Gebäude und Eisenbahnwaggons mehr oder weniger legal mit Grafittis versehen hat. Damit lässt sich das Leben kaum fristen! Egal, ob man es sich selbst beibringen will oder ob man eine Lehre bei einem Designer macht, bzw. dieses auf einer Hochschule studieren will: du mußt dir Fachwissen, aber auch einige “Philosophien” aneignen. Kunst und Design sind nicht dasselbe: Kunst kann um ihrer selbst geschaffen sein, Design verfolgt immer einen Zweck. Kunst möchte den Betrachter zum Nachdenken anregen, Design sollte unnötiges Kopfzerbrechen vermeiden. Design als Selbstzweck? Jedes Designprodukt hat einen Zweck und ein Ziel: Wer ist die Zielgruppe, was soll es erreichen ? Diesen beiden Ansprüchen muß ein Designprodukt entsprechen! Was benötigt man, um ein Designprodukt zu erzeugen? Das wichtigste ist der Mensch: sein Gehirn, seine Kreativität. Gute Zutaten: Das umfangreiche Wissen über Form, Gestaltung, Farbe, Sprache, Schrift, Typografie. Fotografie, Bildgestaltung und Retusche sind ebenso hilfreiches Wissen. Gutes Werkzeug: Früher waren dies Papier, Bleistift, Schere, Klebstoff. Heute sind diese Dinge durch den Computer (Hardware) und die zugehörigen, auf den jeweiligen Zweck zugeschnittenen Programme (Software) ersetzt. Computer. Für heutiges Design ist er unbedingt notwendig es ist also kein Schaden, wenn du dich schon mal eine Weile mit ihm vertraut gemacht hast ... Der Umgang mit Scannern, Druckern etc. ergibt sich bei der Ausbildung. Software. Professionelle Design-Software ist für den Normalverbraucher fast unerschwinglich. Entweder also erlernst du den Beruf bei einem Designer o.ä., oder das wird dein Hobby und du bist bereit, einen Haufen Geld in dieses zu investieren ohne gehts auf keinen Fall! Lasse dich nicht dazu verleiten, dass der Computer und die Programme schon alles richten, was du (noch) nicht kannst. Noch fährt kein Auto von alleine es braucht immer noch den Menschen mit Wissen, Erfahrung und Routine. Es führt dich kein Weg daran vorbei! Es sind also vielfältige Eigenschaften, die einen irgendwann zu einem erfolgreichen Grafikdesigner machen. Es genügt also nicht, ein begnadeter Künstler oder besessener Computerfreak allein zu sein. Deshalb sollte sich ein jeder, der damit liebäugelt, darüber im klaren sein, dass dies ein Beruf ist, der früher mit vielen einzelnen Berufsbildern besetzt war: Texter, Schriftsetzer, Zeichner, Maler, Designer, Fotograf ... Wenn du später diesen Beruf ausübst, kommen noch zwei wichtige Dinge hinzu: verliere nie den Blick auf die Erwartungen des Kunden (das ist dein Auftraggeber), versuche, die Erwartungen der Zielgruppe (das sind die Leser/Betrachter deiner Designarbeit) zu erkennen und zu erreichen.
Desktop Publishing (DTP)
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11:55
Richtung
Design
Na ... ob das gut geht?
Slogan der Neuen Sammlung München aus dem Jahr 1984
DAS IST DEINE ENTSCHEIDUNG
ziemlich frei nach Shakespeare (1564 - 1616)
DESIGNoderNICHTSEIN
Glückwunsch
Glückwunsch! Falls du es beim Lesen bis hierher geschafft hast, ohne zu resignieren, kannst du dich jetzt ernsthaft mit Design beschäftigen. Dann hast du die Begeisterung für diesen Job und es wird dir hierzu auch der Einstieg gelingen!
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Wolfgang und Waltraud Zeiler
wirklich Was sollte man können ?